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Warum tun wir uns das eigentlich an?

Ein Turnfest zu organisieren ist aufwändig, kostet Zeit und Nerven. Und trotzdem machen wir es. Ein paar ehrliche Gedanken dazu.

Die Gmeumeri Bar in Auenstein mit dem Team an der Brüstung der Holzbar

Lange Sitzungsabende. Ungeklärte Fragen. Ein Wetter, das sich nichts aus unseren Plänen macht. Wer schon mal einen grösseren Anlass organisiert hat, kennt das Gefühl: Es gibt Momente, in denen man sich ernsthaft fragt, warum man sich das antut.

Diese Frage stellen wir uns auch beim Talturnfest. Und wir beantworten sie uns jedes Mal neu.

«Einfacher wäre es, sich zurückzulehnen und zu konsumieren. Aber das ist nicht unser Ding.»

Was uns antreibt, ist keine grosse Theorie. Es ist das Konkrete: zusammen etwas auf die Beine stellen, das vorher nicht existiert hat. Gemeinsam zu erleben, wie aus einem Plan eine echte Veranstaltung wird: mit echten Menschen, echten Emotionen und echten Erinnerungen.

Ehrenamtliches Engagement ist kein Opfer. Es ist ein Tauschgeschäft, bei dem die eigene Seite regelmässig besser wegkommt: Man lernt, wächst, trifft Menschen, die man sonst nie kennengelernt hätte. Und irgendwann steht man an einem Anlass, schaut auf das Geschehen und weiss, dass man dazu beigetragen hat.

Wir alle profitieren von dem, was andere vor uns aufgebaut haben. Das Talturnfest ist unsere Art, etwas davon zurückzugeben. Nicht weil wir müssen, sondern weil wir wollen.

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